Baden-Württemberg

Siebenjähriger findet Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg am Ufer der Fils

Polizei
Symbolfoto. © ZVW/Gabriel Habermann

Ein Siebenjähriger hat am Samstag (11.06.) am Ufer der Fils in Gingen (Landkreis Göppingen) Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Wie aus einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Ulm hervorgeht, hatte der Junge zunächst einen "komischen Gegenstand" gefunden und ihn seinem Vater gezeigt. Der Vater erkannte die Munition und verständigte die Polizei.

Die Polizei informierte den Kampfmittelbeseitigungsdienst und suchte das Ufer ab. Dabei fanden sie insgesamt fünf Granaten. Laut Polizei waren sie durch das vergangene Hochwasser freigelegt worden.

Fund als gefährlich eingestuft

Der Beseitigungsdienst identifizierte die Munition als Sprenggranaten aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Kaliber von zwei Zentimetern. Die Munition war mit Zündern versehen und war dazu bestimmt, Ziele in der Luft und an Land zu bekämpfen. Trotz der langen Liegezeit im Wasser wurden die Granaten als gefährlich eingestuft, da sich sowohl in der Hülse als auch im Geschoss Sprengmittel befanden. Die Granaten wurden eingesammelt und der Vernichtung zugeführt.