Baden-Württemberg

SPD-Politiker stellen Aktionsplan gegen Kindesmissbrauch vor

Saskia Esken
Saskia Esken, SPD-Bundesvorsitzende. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild © Kay Nietfeld

Offenburg (dpa/lsw) - SPD-Chefin Saskia Esken und SPD-Bundestagskandidat Matthias Katsch stellen heute in Offenburg einen bundesweiten Aktionsplan gegen Kindesmissbrauch vor. «Sexuelle Gewalt ist nicht nur persönliches Schicksal, sondern ein gesellschaftlicher Skandal», sagte Katsch. «Die Überwindung dieser Bedrohung muss ein gesellschaftspolitisches Ziel ersten Ranges werden.»

Katsch ist Vorsitzender der Betroffeneninitiative «Eckiger Tisch», die sich seit vielen Jahren für Missbrauchsopfer und eine Aufarbeitung der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche einsetzt. Katsch tritt im Wahlkreis Offenburg für den Bundestag an. Die Partei will er mit Hilfe von Esken dafür gewinnen, ihn nach der Bundestagswahl bei der Umsetzung des Aktionsplans zu unterstützen.

Im Anschluss an das Pressegespräch wird Esken auf dem Marktplatz in Offenburg erwartet und am SPD-Wahlkampfstand mit Bürgern sprechen.

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