Baden-Württemberg

Steigende Corona-Infektionszahlen: Maskenpflicht in Schulen wird wieder eingeführt

Maskenpflicht im Unterricht
Ein Mund- und Nasenschutz liegt im Unterricht einer Schulkasse. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild © Matthias Balk

Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen wird in Baden-Württemberg die Maskenpflicht in Schulen wieder eingeführt. Das gab Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag (16.11.) auf einer Pressekonferenz in Stuttgart bekannt. Schülerinnen und Schüler sollen diese künftig wieder an ihrem Platz im Klassenzimmer tragen. „Die Intensivstationen sind bereits dramatisch belastet - und sie werden voller und voller“, so Kretschmann.

Alarmstufe kommt: 2G-Regel ab Mittwoch

Weiter bestätigte Kretschmann, dass Ungeimpfte Menschen ab Mittwoch (17.11.) von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen werden. Wie der Ministerpräsident ankündigte, wird das Land aufgrund der sich zuspitzenden Lage auf den Intensivstationen die sogenannte Alarmstufe erreichen. Nur noch Geimpfte und Genesene haben dann noch Zugang zu Restaurants, Museen sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen, etwa für öffentliche Verkehrsmittel und Religionsveranstaltungen. Auch im Einzelhandel gilt in der Alarmstufe 3G ohne PCR-Test-Pflicht. Ausgenommen sind zudem Geschäfte der Grundversorgung wie Supermärkte sowie Märkte im Freien und Abhol- und Lieferangebote. Für die Übernachtung im Hotel müssen Ungeimpfte dagegen einen PCR-Test vorlegen. Auch beim Friseur oder im Nagelstudio gilt in der Alarmstufe 3G mit PCR-Test-Pflicht.

Auch die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden weiter verschärft. Treffen sind künftig nur noch für einen Haushalt und eine weitere Person erlaubt. Ausgenommen sind Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre werden nicht mitgezählt.