Energie

Stoch zur Gaskrise: Brauchen keine Durchhalteparolen

SPD-Fraktionschef Andreas Stoch
Der baden-württembergische SPD-Fraktionschef Andreas Stoch gibt ein Interview. © Bernd Weißbrod

Stuttgart (dpa/lsw) - Der baden-württembergische SPD-Fraktionschef Andreas Stoch hält wenig von ständigen Appellen zum Energiesparen. «Die Politik ist gut beraten, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger Ratschläge zu erteilen», sagte Stoch der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Es brauche keine Durchhalteparolen, «sondern ein gemeinsames Bewusstsein für die Verantwortung, die wir haben.» Alle trügen einen Teil der Verantwortung dafür, dass man gut durch den nächsten Winter komme, sagte Stoch. «Ich bin dafür, dass wir uns als Gesellschaft insgesamt ein sparsames Verhalten auferlegen.»

Stoch bezeichnete sich selbst als sehr sparsamen Menschen. «Ich bin niemand, der Geld zum Fenster rausschmeißt.» Er brauche auch privat nicht immer das neueste Auto. Gefragt nach seinen persönlichen Duschgewohnheiten sagte er, sein Badbesuch dauere maximal 15 Minuten. «Beim Duschen geht es mir um die Körperreinigung und nicht um Wellness. Außerdem sorgen schon meine drei Töchter dafür, dass ich das Bad nicht zu lange belege.»