Baden-Württemberg

Stuttgart: Schnelles Internet bis Mitte des Jahrzehnts

Thomas Strobl (CDU)
Thomas Strobl (CDU), Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration von Baden-Württemberg. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild © Sebastian Gollnow

Stuttgart (dpa/lsw) - Aus Sicht von Digitalminister Thomas Strobl (CDU) könnte Baden-Württemberg bis Mitte des Jahrzehnts flächendeckend mit schnellen Breitbandanschlüssen fürs Internet versorgt sein. Strobl sprach am Montag in Stuttgart von einer «Herkulesaufgabe», für die von Bund, Land und Kommunen mehrere Milliarden Euro erforderlich seien.

Aktuell verfügen 93 Prozent der Haushalte über einen Internetanschluss mit einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 50 Mega-Bit pro Sekunde. Nach Angaben aus Strobls Ministerium ist das ein Anstieg von mehr als 20 Prozent im Vergleich zu 2015. Damals waren es 72 Prozent.

Vor allem im Gigabit-Bereich - also dem schnellen Internet - habe das Land einen «rasanten Anstieg» vorangetrieben. Zu Beginn der nun endenden Legislaturperiode hätten nur 1,4 Prozent der Haushalte einen Gigabit-Anschluss gehabt. Bis 2020 sei der Anteil auf 55 Prozent gestiegen. Dazu passt, dass das Land in den vergangenen vier Jahren den Breitbandausbau mit etwa einer Milliarde Euro gefördert hat.

Der Bund, der wie Land und Kommunen ebenfalls den Ausbau fördert, hat 1,5 Milliarden Euro beigesteuert, wie der Parlamentarische Staatssekretär Steffen Bilger (CDU) vom Bundesverkehrsministerium hinzufügte. Weiterhin hieß es, die meisten Anträge für eine Förderung mit Bundesmitteln kämen mittlerweile aus dem Südwesten.

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