Baden-Württemberg

Tödlicher Jetski-Unfall in der Ostsee: keine Ermittlungen

Krankenwagen
Ein Krankenwagen fährt mit Blaulicht auf einer Straße. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild © Hendrik Schmidt

Heringsdorf (dpa/mv) - Nach dem Tod eines Urlaubers bei einem Jetski-Unfall in der Ostsee vor Heringsdorf (Vorpommern-Greifswald) wird es keine weiteren Ermittlungen mehr geben. Wie ein Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft am Montag erklärte, gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden oder andere äußere Einflüsse. Der Verunglückte galt als erfahrener Jetski-Pilot. Somit sei auch keine Obduktion des Leichnams nötig, die es sonst bei solchen Todesermittlungsverfahren gibt.

Der 51-Jährige aus der Region Stuttgart war am Samstag vor der Seebrücke Heringsdorf auf der Insel Usedom hin und her gefahren. Dabei soll er rasant unterwegs gewesen sein und auch Sprünge über Wellen absolviert haben, hatten Zeugen berichtet. Schließlich sei der Mann von dem geliehenen Wasserfahrzeug gestürzt, das sich danach auch vorschriftsgemäß abgeschaltet habe.

Rettungskräfte fanden den Urlauber wenige Minuten später leblos im Wasser auf. Alle Wiederbelebungsversuche scheiterten. Der 51-Jährige starb noch am Strand. Es handele sich um einen «nicht natürlichen Tod», die genaue Todesursache blieb aber unklar, wie der Sprecher sagte.

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