Baden-Württemberg

Tappeser: Erstaufnahmestelle in Sigmaringen soll bleiben

Klaus Tappeser
Der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser. Foto: Felix Kästle/dpa/Archivbild © Felix Kästle

Sigmaringen (dpa/lsw) - Der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser spricht sich für einen langfristigen Verbleib der Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Sigmaringen aus. Der «Schwäbischen Zeitung» (Freitag) sagte der CDU-Politiker, aktuell sei die LEA mit rund 400 Flüchtlingen belegt. Sie sei wegen ihrer 250 Arbeitsplätze ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Sigmaringen. Das Land will 2022 festlegen, in welchen Einrichtungen die Flüchtlinge künftig aufgenommen werden.

In der früheren Graf-Stauffenberg-Kaserne waren im Jahr 2015 provisorisch Flüchtlinge aufgenommen worden. Nach der Schließung einer Einrichtung in Meßstetten (Zollernalbkreis) entschied sich das Regierungspräsidium Tübingen, aus dem Provisorium eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Im Land gibt es neben dem Ankunftszentrum für Flüchtlinge in Heidelberg vier Landeserstaufnahmestellen. Neben der Sigmaringer Einrichtung sind dies Ellwangen, Karlsruhe und Freiburg.