Karlsruhe

Todesfall: Polizei geht nicht von Gewaltverbrechen aus

Polizei
Der Polizei-Schriftzug steht auf einem Einsatzfahrzeug. © Christoph Soeder

Waldbronn (dpa/lsw) - Die 54-jährige Frau aus Waldbronn bei Karlsruhe, die mit schwersten Verletzungen in ihrer Wohnung gefunden wurde und später daran starb, ist vermutlich gestürzt. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis sowie den bislang durchgeführten Ermittlungen liegen derzeit keine belastbaren Hinweise vor, die ein Gewaltverbrechen wahrscheinlich machen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Die Ermittler gehen eher von einem «Sturzgeschehen ohne Einwirkung Dritter» aus. Ungeachtet dessen gehe man nach wie vor allen Hinweisen nach.

Die Frau hatte den Ermittlungen zufolge am Samstag vor einer Woche das Kurparkfest im Ort besucht. Kurz vor Ende der Live-Musik sei sie vermutlich zu Fuß nach Hause gelaufen. Ein Bekannter fand die Schwerverletzte am darauffolgenden Sonntagmorgen in ihrer Wohnung. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus und war nicht ansprechbar. Nach Angaben der Polizei starb die Frau dann ein paar Tage später im Krankenhaus. Die Polizei hatte ein 20-köpfiges Ermittlungsteam gebildet.