Baden-Württemberg

Urteil erwartet nach mutmaßlicher Messerattacke auf Ehefrau

Statue der Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Symbolbild © David-Wolfgang Ebener

Heilbronn (dpa/lsw) - Ein Mann soll seine Frau mit 21 Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben - heute wird im Prozess gegen ihn das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft am Landgericht Heilbronn wirft dem Mann unter anderem versuchten Totschlag vor. Wie ein Sprecher des Gerichts am Dienstag mitteilte, hat sich der Angeklagte im Verfahren weitreichend selbst belastet.

Laut Anklage war dem 35-jährigen Bulgaren das Betreten der ehemals gemeinsamen ehelichen Wohnung in Heilbronn verboten. Im September vergangenen Jahres soll er dennoch über eine Regenrinne und das Küchenfenster eingestiegen sein. Im Wohnzimmer soll er demnach seine Frau und deren Liebhaber in flagranti angetroffen haben. Aus Wut soll er mit einem Küchenmesser nach ihnen gestochen haben. Der Liebhaber flüchtete unverletzt. Seiner Frau soll der Mann 21 Stiche in Oberkörper und Beine zugefügt haben. Sie wurde durch eine Notoperation gerettet. Der Angeklagte ist seit September in Untersuchungshaft.

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