Baden-Württemberg

Verwirrung um Heidenheimer Tests: DFL-Task-Force untersucht

Ein medizinischer Mitarbeiter hält ein Teströhrchen in der Hand
Ein medizinischer Mitarbeiter hält in einem Testzentrum ein Teströhrchen in der Hand. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild © Sven Hoppe

Heidenheim (dpa) - Nach der Verwirrung um mehrere Corona-Tests beim Zweitligisten 1. FC Heidenheim wird sich die Task Force der Deutschen Fußball Liga (DFL) um Aufklärung bemühen. «Wir haben es so vereinbart, auch in Abstimmung mit der DFL, dass die Task Force Sportmedizin, die im Endeffekt das ganze Konzept erarbeitet hat, sich in aller Ruhe in der nächsten Woche darum kümmert, was die Ursachen sind», sagte Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald am Sonntag bei Sky.

Vier Spieler und ein Mitglied des Trainer- und Funktionsteams waren noch am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet worden, anschließend ließ der Club neue Tests durch das Klinikum Heidenheim durchführen - die am Samstag wie schon am Freitag alle negativ waren. Der FCH prüft nun sogar, ob er gegen das ursprüngliche Labor rechtliche Schritte einleitet. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Osnabrück dürfen alle Spieler eingesetzt werden.

«Heute dürfen alle spielen, weil sie jetzt eben zwei negative Tests haben», erklärte Sanwald. Die ursprünglich positiven Ergebnisse konnte Sanwald sich dagegen zunächst nicht erklären. «Das ist natürlich jetzt eine Sache, da komme ich auch medizinisch an meine Grenzen. Ich bin Fußballmanager und kein Arzt oder Virologe.»