Friedrichshafen

Vicentin: Enge Volleyball-Finalserie ein Traum

Luciano Vicentin
Friedrichshafens Luciano Vicentin (l) und Friedrichshafens Trainer Mark Lebedew (r) freuen sich. © Tom Weller

Ulm (dpa/lsw) - Obwohl sein Team in der Finalserie eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben hat, blickt Außenangreifer Luciano Vicentin vom VfB Friedrichshafen mit großem Selbstvertrauen auf das entscheidende Spiel um die deutsche Volleyball-Meisterschaft. «Wir haben Berlin in dieser Saison schon drei Mal geschlagen. Wir werden es ein viertes Mal tun», sagte der Argentinier vor der fünften und letzten Partie der Best-of-five-Serie am Samstag (18.30 Uhr) in der Hauptstadt.

Die ersten beiden Finalspiele hatte Pokalsieger Friedrichshafen gewonnen. In den Partien drei und vier glichen die Berlin Volleys, die seit 2016 ununterbrochen Meister wurden, zum 2:2 aus. Aus der Ruhe bringen lässt sich Vicentin davon aber nicht. «Wir haben diese Saison mehr als einmal bewiesen, dass Druck das ist, was uns funktionieren lässt. Egal ob Pokal oder Playoffs», sagte der 22-Jährige. «Wenn es ums Ausscheiden ging, waren wir da und konnten jede dieser wichtigen Partien für uns entscheiden.»

Dass der Titelkampf so eng ist, findet Vicentin sogar besonders reizvoll. «Ich träume von genau so einer packenden und engen Finalserie, seit ich ein Kind bin, seit ich das erste Mal einen Volleyball in den Händen hielt», sagte er. «Das will und werde ich mir nicht nehmen lassen.» Der VfB wurde zuletzt 2015 Meister.