Baden-Württemberg

Waldhof freut sich auf Pokal-Derby gegen Freiburg

Christian Streich
Cheftrainer Christian Streich von Freiburg. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archivbild © Philipp von Ditfurth

Stuttgart (dpa/lsw) - Dem kleinen Derby folgt das große. Voller Vorfreude blickt Fußball-Drittligist SV Waldhof Mannheim dem Duell mit dem SC Freiburg in der ersten Runde des DFB-Pokals am zweiten September-Wochenende entgegen. Der Bundesligist sei «ein toller Gradmesser», sagte Trainer Patrick Glöckner nach dem 4:1 gegen den FC Nöttingen im Finale des Badischen Pokals. «Überragend», nannte es Dominik Martinovic, der gegen den Oberligisten dreimal traf (58./64./67.). Das vierte Tor erzielte Marcel Costly (62.), für Nöttingen war Emesto de Santis (69.) erfolgreich.

Freiburgs Trainer Christian Streich blickt der Hürde in Mannheim mit gemischten Gefühlen entgegen. «Es ist ein gefährliches Los», warnte er im Trainingslager seines Teams in Österreich. Der SVW habe «eine gute Mannschaft», sagte Streich. «Und wir haben in den vergangenen Jahren einschlägige Erfahrungen gemacht mit Drittligisten.» Meist ging es dabei sehr eng zu, teilweise sogar in die Verlängerung.

Immerhin steht den Freiburgern im Gegensatz zu den letzten Jahren keine strapaziöse Reise bevor. «Das hat der Fritz gut gemacht - aber nur, wenn wir gewinnen, fand Streich lobende Worte für DFB-Boss Fritz Keller, der die Erstrundenpartien ausgelost hatte.

Eine weite Fahrt hat dafür der Erstrunden-Gegner des SSV Ulm 1846 vor sich. Der Regionalligist löste mit einem 3:0 im Finale des Württembergischen Pokals gegen die TSG Balingen bereits zum 21. Mal das Ticket für den DFB-Pokal und trifft dort auf den sächsischen Zweitliga-Club Erzgebirge Aue.

Noch weiter geht es für den Auer Ligakonkurrenten Holstein Kiel. Der tritt beim Fünftligisten 1. FC Rielasingen-Arlen an, welcher sich vor drei Jahren bereits mit Borussia Dortmund messen durfte und sich diesmal durch ein 3:0 im Finale des Südbadischen Pokals gegen den SV Oberachern qualifizierte.