Baden-Württemberg

Warnstreiks bei der Energiewirtschaft im Südwesten

Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo
Ein Streikender trägt eine Warnweste mit dem Verdi-Logo. Foto: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild © Christophe Gateau

Stuttgart (dpa/lsw) - In der Tarifauseinandersetzung für die rund 17 000 Beschäftigten in der privaten Energiewirtschaft erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Vor der vierten Gesprächsrunde am Montag ruft Verdi zu einem Warnstreik auf, wie Verhandlungsführer Stefan Hamm am Freitag in Stuttgart mitteilte. Davon seien über 20 Standorte der Energie Baden-Württemberg und anderer Unternehmen betroffen.

Hamm sagte: «Wo in einer Pandemie täglich gearbeitet wird, kann natürlich auch gestreikt werden.» Bei der letzten Verhandlungsrunde sei von den Arbeitgebern ein «verhandlungsfähiges, aber nicht abschlussfähiges» Angebot vorgelegt worden. Es umfasste unter anderem Gehaltssteigerungen von zwei Prozent nach einem Leermonat für 15 Monate und 1,5 Prozent für weitere elf Monate bei einer Gesamtlaufzeit von 27 Monaten. Die Gewerkschaft hingegen verlangt fünf Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von einem Jahr.

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