Baden-Württemberg

Weniger Schulklassen wegen Corona nur digital unterrichtet

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © Sebastian Gollnow

Stuttgart (dpa/lsw) - Nach den Herbstferien ist die Zahl der wegen Corona-Infektionen nur digital unterrichteten Schulklassen im Südwesten deutlich zurückgegangen. 347 (Stand Dienstag) Klassen oder Gruppen an 250 Schulen waren aufgrund von Infektionsfällen oder wegen des Verdachts auf Ansteckung vorübergehend aus dem Präsenzbetrieb herausgenommen. Das Kultusministerium teilte unter Berufung auf die Regierungspräsidien weiter mit, dass vor den Herbstferien 1022 Klassen an 473 Schulen ausschließlich virtuellen Unterricht erhielten. Somit ging die Zahl der betroffenen Klassen innerhalb einer guten Woche um rund zwei Drittel zurück.

Derzeit sind an 35 der 250 Schulen mit Corona-(Verdachts)fällen lediglich einzelne Schüler in Quarantäne. Zwei Schulen sind vollständig geschlossen, das entspricht einem Anteil von 0,04 Prozent der etwa 4500 Schulen mit ihren rund 67 500 Klassen im Land. Vor den Herbstferien waren es noch 15 geschlossene Schulen - und damit 0,3 Prozent aller Schulen.