Baden-Württemberg

Zweite Auflage des «Tübinger Modells» soll ab Freitag (14.05.) mit Hilfe der Luca-App starten

Die Luca-App
Ein Kunde demonstriert die Nutzung der Luca-App. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild © Thomas Frey

Tübingen (dpa/lsw) - Mit Hilfe der Luca-App geht das Tübinger Modell voraussichtlich am kommenden Freitag wieder an den Start. Wie es am Mittwoch aus dem Rathaus der Universitätsstadt hieß, sollen Läden nach dreiwöchiger Pause aufgrund der «Bundesnotbremse» wieder für Kunden mit einem vereinbarten Termin öffnen. Dies sei möglich, da die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, im Kreis Tübingen am fünften Tag in Folge unter 150 lag.

Wie beim früheren Tübinger Modellversuchs «Öffnen mit Sicherheit», sei zum Einkaufen ein tagesaktueller negativer Schnelltest Pflicht. «Im Unterschied zum Modellversuch können die Tagestickets wieder an Auswärtige ausgegeben werden», heißt es zudem in einer entsprechenden Mitteilung. In Tübingen durften vom 16. März an Einzelhandel, Kino, Theater und anfangs Außengastronomie öffnen. Besucher mussten einen negativen Corona-Test vorweisen, wozu die Stadt Stationen aufgebaut hatte.

Von Freitag an sollen die Teststationen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Zusätzlich zu den bisherigen Standorten in der Innenstadt sollen dann Stationen am Haagtor und in der Friedrichstraße in Betrieb gehen. Von Montag an soll auch am Kelternplatz getestet werden. Einige Stationen werden nach Angaben aus dem Rathaus abgebaut, da die Nachfrage gering gewesen sei.

In den Läden gelten die Abstands- und Hygieneregeln mit Begrenzung der Kundenzahl und medizinischer Maske weiterhin. Bei der zweiten Auflage des Tübinger Modells soll die Luca-App zur digitalisierten Kontaktnachverfolgung eine tragende Rolle spielen, wie es aus der Stadt heißt. Wer ein Geschäft betritt, könne sich durch das Scannen eines dort angebrachten QR-Codes mit der Luca-App einchecken und erfülle damit die Terminvereinbarungspflicht. Weitere Datenerhebungen seien dann nicht mehr erforderlich. Gleichwohl könnten Geschäfte auch weiterhin auf telefonische Terminvereinbarung beziehungsweise auf Anmeldungen per E-Mail oder online setzen.

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