VfB Stuttgart

Bedenken bei Durm, Ascacibar ist auf dem Weg

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Laut türkischen Medienberichten soll Andreas Beck von Besiktas zu Aufsteiger VfB Stuttgart wechseln. © Büttner / Mogck / ZVW

Stuttgart.
Der Transfer von BVB-Spieler Erik Durm zum VfB Stuttgart zieht sich weiter in die Länge. Zwar absolvierte der 25-jährige Abwehrspieler am Wochenende den obligatorischen Medizincheck, doch noch hat Durm seine Unterschrift nicht unter ein neues Arbeitspapier gesetzt.

Bedenken der VfB-Ärzte

Grund dafür sind Bedenken der VfB-Ärzte, die den Abwehrspieler genauer untersuchen wollen. Michael Zorc, Sportdirektor des BVB, bestätigte gegenüber den Ruhrnachrichten, dass Durm unabhängig vom Medizincheck noch weitere Tests absolvieren soll.

Der Weltmeister von 2014 hat ein gut gefüllte Krankenakte: Zwei Knie-OPs und immer wieder Probleme mit der Hüfte und dem Rücken zwangen den flexiblen Defensivspieler in der Vergangenheit immer wieder zu Pausen. Auch das Sommertrainingslager der Borussia im Schweizer Bad Ragaz hatte Durm zuletzt verpasst.

Das hat zur Folge, dass VfB-Sportvorstand Michael Reschke mittlerweile eine Ausleihe mit anschließender Kaufoption einem klassischen Kauf vorzieht. Das Zögern der Schwaben ruft derweil andere Interessenten auf den Plan. Die würden den Abwehrspieler trotz medizinischer Bedenken fest verpflichten – der Transfer zum VfB ist also wieder offen.

"Jetzt hoffe ich, mit dem VfB viel zu erreichen"

Ein anderer potentieller Neuzugang befindet sich derweil auf dem Weg nach Stuttgart: Wie die Zeitung El Día berichtete, hat sich Santiago Ascacibar am Samstag von seinen Mitspielern bei Estudiantes de la Plata verabschiedet und am Sonntagabend einen Flieger von Buenos Aires nach Frankfurt bestiegen. Von dort aus soll es für den Kapitän der argentinischen U 20-Nationalmannschaft weitergehen zum Medizincheck nach Stuttgart.„Ich habe bei Estudiantes viel gelernt. Der Verein ist meine Heimat. Jetzt hoffe ich, mit dem VfB viel zu erreichen und zu erleben“, sagte Ascacibar am Sonntag bei seiner Verabschiedung. Der 20-jährige Argentinier wird den VfB wohl bis zu acht Millionen Euro kosten. Fünf Millionen sind sofort fällig, zwei erst in einem Jahr und eine weitere Million soll leistungsabhängig gezahlt werden.

Auch in Sachen Abgänge könnte in den nächsten Tagen noch etwas passieren: Tobias Werner, Hans Nunoo Sarpei und Julian Green würde der Verein bei entsprechenden Angeboten ziehen lassen. Anto Grgic und Jérôme Onguéné sollen wenn möglich ausgeliehen werden, um in einem anderen Club Spielpraxis zu sammeln.