VfB Stuttgart

Benjamin Pavard äußert sich zu Wechsel-Gerüchten

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Ein Vereinswechsel ist für Benjamin Pavard aktuell kein Thema. © Danny Galm

Stuttgart.
In der französischen Sportzeitung „L'Equipe“ hat sich der heißumworbene Benjamin Pavard am Sonntag zu den Wechselgerüchten um seine Person geäußert. Auf die Frage, ob er schon in diesem Sommer wechseln muss, antwortete der 22-Jährige: „Nein, nicht unbedingt. Ich fühle mich sehr wohl in meinem Verein.“ 

Pavard weiter: „Ich habe immer gesagt, dass ich für einen Champions-League-Verein spielen möchte. Aber das heißt nicht, dass ich unbedingt diesen Sommer gehe. Aber wenn es eine Gelegenheit gibt, die alle zufrieden stellt, warum nicht?“

Bayern-Boss Rummenigge äußert sich zurückhaltend

Nach Informationen des SWR vom Donnerstag soll der Abwehrspieler bereits während der WM einen Vertrag beim FC Bayern unterschrieben haben und spätestens im Sommer 2019 innerhalb der Bundesliga wechseln.

Auf die Personalie Benjamin Pavard angesprochen, äußerte sich Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zurückhaltend: "Erstmal möchte ich grundsätzlich keine Gerüchte des Transfermarkts kommentieren. Da sind wir in den letzten Wochen ausreichend mit konfrontiert worden, egal mit welchen Namen", sagte Rummenigge am Freitag in München und ergänzte, dass "viele Dinge nicht den Fakten entsprechen" und es "auch nichts Weiteres dazu zu sagen" gebe.

Pavard hatte bei der WM in Russland als Rechtsverteidiger der Franzosen auf sich aufmerksam gemacht. In Stuttgart besitzt er noch einen bis zum 30. Juni 2021 gültigen Vertrag, der im Sommer 2019 eine Ausstiegsklausel in Höhe von 35 Millionen Euro beinhaltet.

Auf einen vorzeitigen Transfer Pavards angesprochen hatte VfB-Manager Reschke zuletzt gesagt, den Verteidiger nicht für 50 Millionen Euro ziehen lassen zu wollen. 

Pavard: "Es gibt viele Vereine, die mich wollen"

Der Spieler selbst weiß, dass er auf dem Transfermarkt heiß begehrt ist: „Mein Status hat sich verändert: Ich bin nicht mehr der kleine Junge, der gerade angekommen ist, ich bin jetzt Weltmeister. Vielleicht werde ich auch bei Jeurmont unterschreiben (er lacht). Es gibt viele Vereine, die mich wollen. Erst mal werde ich jetzt in den Urlaub fahren.“

Die Schwaben jedenfalls scheinen was die Anzahl an Defensivspielern angeht vorbereitet für den Fall, dass Pavard schon in diesem Sommer wechselt. In Holger Badstuber, Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Marc Oliver Kempf verfügen sie bereits über vier Innenverteidiger. Auch auf der Rechtsverteidigerposition sind sie mit Andreas Beck und Neuzugang Pablo Maffeo bereits doppelt besetzt.