Blaulicht

115 Ordnungswidrigkeiten in Spielhallen und Gaststätten

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Symbolbild. © Sarah Utz

Fellbach. 40 Spielhallen und Gaststätten sind am Freitag (22.3.) in Fellbach und Kernen kontrolliert worden. Insgesamt stellten die Kontrolleure 115 Ordnungswidrigkeiten fest, zwei Betriebe mussten am Freitag sogar geschlossen werden.

Mitarbeiter der Polizei Fellbach, des Hauptzollamts Stuttgart, des Ordnungsamts sowie Fachkräfte der Lebensmittelüberwachung des Landratsamts überprüften am vergangenen Freitag gemeinsam Spielhallen und Gaststätten in Fellbach und Kernen. Sie stellten zwei Strafanzeigen, nahmen 115 Ordnungswidrgkeiten auf und schlossen zwei Gaststätten vorübergehend. Viele Betriebe, die bereits im Jahr 2017 auffällig waren, sind bei den Kontrollen in diesem Jahr erneut mit Verstößen aufgefallen - und das, obwohl die Polizei erst vor drei Wochen in einzelnen Betrieben mögliche Kontrollen angekündigt hatte und dabei an die Einhaltung der Vorschriften erinnerte.

Gravierende Hygienemängel

Grund für die Schließungen der zwei Gaststätten war in einem Fall die Unzuverlässigkeit des Gastwirts, im anderen Probleme bei der Lebensmittelhygiene. Einer der geschlossenen Betriebe durfte bereits am Samstag wieder öffnen. Im zweiten Betrieb wurden derart gravierende Hygieneverstöße festgestellt, dass er über das Wochenende geschlossen blieb. Bei einer zweiten Kontrolle am Montag (27.3.) waren die Mängel soweit behoben, am Abend konnte die Gaststätte wieder öffnen.

In vielen Fällen fehlten Aushänge zum Jugendschutz, Fluchtwege und Notausgänge waren nicht ausreichend ausgeschildert und Feuerlöscher zum Teil abgelaufen. Illegale Beschäftigung und Verstöße im Zusammenhang mit Glücksspielautomaten waren die Ausnahme. Nur in einem Betrieb stellten die Beamten Strafanzeige, weil ein Arbeitnehmer nicht angemeldet war. Außerdem wurde bei dem Großeinsatz ein Polizist beleidigt, was ebenfalls eine Anzeige nach sich zog.

Bei der letzten Kontrolle im Jahr 2017 waren es noch 126 Verstöße.

Keine Minderjährigen angetroffen

Positiv fiel den Kontrolleuren auf, dass sich keine Jugendlichen in Betrieben aufhielten, zu denen der Zutritt erst ab 18 gestattet ist.