Blaulicht

70-Jähriger soll Ehefrau getötet haben

Streifenwagen Polizei Symbol Symbolbild
Symbolbild. © ZVW/Martin Schmitzer

Kernen.
Ein 70-jähriger Mann steht unter dringendem Verdacht, seine ein Jahr jüngere Ehefrau getötet zu haben. Eine Hausmitbewohnerin hatte sich zusammen mit dem 70-Jährigen am Samstagnachmittag zum Polizeirevier Waiblingen begeben, da dieser auf sie einen seltsamen Eindruck machte und sie sich gleichzeitig um die Ehefrau sorgte.

Spuren von Gewalteinwirkung

Die Polizei überprüfte anschließend die Wohnung und fand dort die Leiche der 69-Jährigen in der gemeinsamen Wohnung in Stetten. An der Toten wurden Spuren von Gewalteinwirkung gefunden.

Am Montagnachmittag soll eine Obduktion Aufschluss über die genaueren Todesumstände geben. Der Tatverdächtige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser setzte den beantragten Haftbefehl in Vollzug. Der 70-Jährige wurde in ein Justizvollzugskrankenhaus eingeliefert.

Befragung gestaltet sich schwierig

Laut Polizei ist der Tatverdächtige Deutscher ohne Migrationshintergrund. Polizeipressesprecher Holger Bienert erklärte, der Mann habe nicht nur auf eine Nachbarin, sondern auch auf die Polizei einen "seltsamen" Eindruck gemacht. Zwar wird der Mann dringend verdächtigt, seine 69-jährige Ehefrau getötet zu haben. Dennoch ermittelt die Polizei in alle Richtungen. Die Befragung des Mannes gestaltet sich offenbar im Moment noch schwierig. Der Mann war bereits zuvor in medizinischer Betreuung. Diese muss offenbar fortgesetzt werden, denn der Mann ist in ein Justizvollzugskrankenhaus eingeliefert worden. Es stellt sich laut Polizei die Frage, ob der Mann in schuldunfähigem Zustand gehandelt haben könnte.

Über die Hintergründe der Tat liegen laut Polizei noch keine näheren Erkenntnisse vor. Klar ist laut Holger Bienert, dass die Frau eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Der Kernener Bürgermeister Stefan Altenberger ist über das dramatische Geschehen informiert worden.

Die Ermittlungen dauern an.