Blaulicht

Betrunkener Mann schläft an Bahnsteigkante am Urbacher Bahnhof

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Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Ein 44-Jähriger hat in der Nacht von Donnerstag (21.05.) auf Freitag an der Bahnsteigkante am Urbacher Bahnhof geschlafen und damit den Bahnverkehr und sich selbst gefährdet. Das teilte die Bundespolizei Stuttgart am Freitagmittag mit. Demnach hatte ein Lokführer, der gegen Mitternacht mit seiner Regionalbahn den Bahnhof auf dem Nachbargleis passierte, den Mann auf dem Bahnsteig gegenüber liegen sehen und daraufhin die Polizei alarmiert.

Bahnstrecke war kurzzeitig gesperrt

Eine Streife der Landespolizei traf den 44-Jährigen, bei dem es sich laut Polizeibericht um einen deutschen Staatsangehörigen handelt, kurz darauf schlafend an der Bahnsteigkante an. Seine Beine ragten in den Gleisbereich hinein. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Mann knapp 1,8 Promille im Blut hatte. Er blieb unverletzt und konnte sich nach Aufnahme seiner Personalien selbstständig auf den Heimweg machen, teilt die Polizei weiter mit. Er muss nun mit einer entsprechenden Anzeige rechnen. Wegen des Vorfalls war die Bahnstrecke für den Zugverkehr kurzzeitig gesperrt.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei darauf hin, dass Aufenthalte im Gleisbereich lebensgefährlich sind. Die weiße Linie an Bahnsteigen markiert den Sicherheitsabstand zum Gleis. Es ist verboten, sich zwischen der Bahnsteigkante und der weißen Linie aufzuhalten. Auch wenn sofort eine Notbremsung eingeleitet wird, kommen Züge erst nach mehreren hundert Metern zum Stehen.