Blaulicht

Erneut Spritbettler aufgefallen

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Waiblingen/Schwäbisch Hall.
Am Wochenende sind mal wieder vermehrt sogenannte Spritbettler im Raum Kaisersbach, Sulzbach an der Murr und Gaildorf/Rosengarten aufgefallen. 

Die Masche ist immer dieselbe: Fahrzeuglenker osteuropäischer Herkunft stehen am Straßenrand, halten andere Fahrzeuge per Handazeichen an und behaupten, keinen Sprit mehr im Tank zu haben. Sie täuschen Mittellosigkeit vor und erbetteln somit Bargeld.

Drei Vorfälle am Sonntagvormittag 

Gegen 10.30 Uhr standen zwei Bulgaren mit ihrem Opel auf der B14 zwischen Sulzbach/Murr und Großerlach und stoppten Fahrzeuge. Einem hilfsbereiten Verkehrsteilnehmer konnten die Männer 25 Euro abknöpfen. Allerdings wurden sie von der hinzugerufenen Streifenbesatzung des Polizeireviers Backnang rechtzeitig angetroffen und gaben das Geld unaufgefordert der Polizei zurück. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs der beiden Männer konnte weiteres Bargeld festgestellt werden. Sie wurden vorläufig festgenommen und es wurden kriminalpolizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Nach Erhebung einer Sicherheitsleistung wurden die Täter wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf sie kommt ein Strafverfahren zu. 

Zur gleichen Zeit wurden auf der B19 zwischen Rosengarten und Gaildorf zwei Rumänen festgestellt. Ihnen konnte jedoch bisher keine Straftat nachgewiesen werden. 

Auch bei Kaisersbach bettelten um diese Zeit zwei Männer mit einem BMW mit bulgarischem Kennzeichen um Geld. Die beiden konnten leider nicht mehr angetroffen werden. 

Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmer

Betroffene sollen kritisch mit solchen Begegnungen umgehen und die angebliche Notsituation hinterfragen. 

Bei Antreffen von verdächtigen Fahrzeugen wird gebeten das Kennzeichen, Fahrzeugtyp und Farbe zu notieren und umgehend die Polizei zu verständigen.