Blaulicht

Erpressung mit angeblichen Sex-Videos

Streifenwagen Polizei Blaulicht Symbol Symbolbild
Symbolbild. © ZVW/Martin Schmitzer

Rems-Murr-Kreis.
Die Polizei Aalen warnt vor einer Erpresser-Masche, die derzeit im Internet kursiert. In mehreren Fällen erhielten die Opfer Mails, in denen behauptet wurde, sie seien beim Besuch auf einer Porno-Seite gefilmt worden. In anderen wurde vorgetäuscht, den Erpressern liege Videomaterial mit sexuellen Handlungen des Opfers vor. Sollten sie sich weigern, eine bestimmte Geldsumme auf ein Konto zu überweisen, würde das Videomaterial veröffentlicht. Die Erpresser verleihen ihren Forderungen Nachdruck, indem sie ein tatsächlich im Internet verwendetes Passwort des Opfers mitteilen.

Tatsächlich, so die Polizei, lägen den Tätern aber keine Aufnahmen vor. Die Passwörter stammten meist aus Hackerangriffen. 


Eigene Mailadresse betroffen?

Das BKA hat im Juli des letzten Jahres eine Hacker Sammlung von über 500 Millionen Nuterdaten gefunden. Ob die eigene Mailadresse in Datenbanken veröffentlicht wurde und Sie somit gefährdet sind, kann unter folgendem Link überprüft werden: https://sec.hpi.de/leak-checker/searchoder