Blaulicht

Europaweiter Blitzmarathon: 1500 Geschwindigkeitsverstöße im Rems-Murr-Kreis

Symbolfotopolizei
Symbolbild. © Gaby Schneider

Beim europaweiten Blitzermarathon hat die Polizei am Mittwoch (21.04.) im Rems-Murr-Kreis insgesamt 1500 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. In 43 Fällen erteilte die Polizei ein Fahrverbot. Während der Kontrollen stellten die Beamten zudem bei zwei Verkehrsteilnehmern fest, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. 19 Verkehrsteilnehmer nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon und zehn verstießen gegen die Gurtpflicht.

Bei dem gestrigen Einsatz wurden insgesamt 25500 Fahrzeuge an 36 Kontrollstellen von 99 Polizistinnen und Polizisten kontrolliert.

Nach Angaben der Polizei war im vergangenen Jahr mit 17% und damit als Hauptunfallursache überhöhte Geschwindigkeit verantwortlich für Verkehrsunfälle innerhalb des Zuständigkeitsgebiets des Polizeipräsidiums Aalen. In 36 % der Fälle und damit in mehr als jedem dritten Fall, bei denen Personen bei Unfällen verletzt wurden, führte die Polizei die Unfallursache auf die Geschwindigkeit zurück. Bei den Unfällen mit tödlichem Ausgang lag der Anteil laut Polizei sogar bei 80%.

Diese Statistik nahm das Polizeipräsidium Aalen zum Anlass, um sich am europaweiten Blitzmarathon zu beteiligen und zu versuchen, die Verkehrsunfallzahlen zu minimieren.