Blaulicht

Falsche Polizisten erbeuten 30.000 Euro

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Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain

Weinstadt.
Eine ältere Frau aus Beutelsbach wurde in der letzten Woche Opfer von falschen Polizisten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde das Opfer wurde bereits am 31. Oktober telefonisch von einem falschen Polizisten kontaktiert. Beim Telefonat wurde der älteren Frau vorgegaukelt, dass bei festgenommenen Einbrechern auf einer Notiz ihre Adresse aufgefunden wurde und nun damit zu rechnen ist, dass bei ihr zu Hause bald eingebrochen wird.

Zudem sei auch ein Bankmitarbeiter mit der Einbrecherbande verstrickt, weshalb ihr Vermögen auch auf der Bank nicht mehr sicher sei. Die gutgläubige ältere Frau ging deshalb zur Bank und holte ihre dort deponierte Wertgegenstände und Bargeld im Wert von über 30.000 Euro und deponierte es an einer mit den Tätern vereinbarten Örtlichkeit, von wo es die Betrüger am Spätnachmittag abholten.

Der falsche Polizist kontaktierte ihr Opfer am darauffolgenden Freitag nochmals und drängte sie dazu, weiteres Vermögen zu ihrer eigenen Sicherheit abzugeben. Eine Mitarbeiterin ihrer Zweitbank schöpfte beim folgenden Abhebeversuch Verdacht und verständigte nun die Polizei. 

Die Polizei rät allen Senioren :Seien sie misstrauisch bei entsprechenden Anrufen, rufen sie im Zweifel beim örtlichen Polizeirevier zurück und besprechen Sie sich zuerst mit Vertrauenspersonen! Die Polizei würde niemals am Telefon dazu auffordern, Bargeld abzuheben oder Wertgegenstände zur Abholung bereit zu halten. 

Die Bitte an alle Angehörigen: Sensibilisieren Sie ihre älteren Familienangehörigen über die Betrugsmasche. Auch könnte die Erteilung einer Vollmacht mit Rückfrage durch die Bank bei größeren Bargeldverfügungen beim Bevollmächtigten zum Schutz vor Betrügereien beitragen.