Blaulicht

Falsche Polizisten erbeuten in Fellbach über 20.000 Euro

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Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Falsche Polizisten haben in Fellbach am Montag (05.10.) über 20.000 Euro und einige Schmuckstücke erbeutet. Wie das Polizeipräsidium Aalen am Freitagmorgen mitteilte, war ein Münchner Ehepaar von den Betrügern schon seit dem 30.09. telefonisch bedrängt worden. 

Die Betrüger täuschten vor, dass das Ehepaar im Focus einer rumänischen Einbrecherbande sei. Bei einer bestehenden Telefonverbindung wurden die Geschädigten von den Betrügern aufgefordert die Rufnummer 110 zu wählen. Das Ehepaar wurden weiterverbunden, woraufhin sich die Betrüger mit der "Notrufzentrale München" meldeten. Die Senioren waren sich nun sicher, durch das Wählen der Notrufnummer, mit der echten Polizei zu sprechen. Die Betrüger nutzten diesen Umstand aus und täuschten vor, dass das Geld auf der Bank nicht sicher sei, da ein Mitarbeiter dieser Bank gemeinsame Sache mit den Einbrechern mache.

Zur angeblichen Enttarnung dieses Bankmitarbeiters musste das Ehepaar 20.500 Euro abheben und die Notennummern den falschen Polizisten durchgeben. Diese gaukelten dem Ehepaar vor, dass es sich um Falschgeld handle und sie dieses nun zum Landeskriminalamt nach Stuttgart bringen sollen. Während der Fahrt dorthin wurden das Ehepaar angewiesen, das Geld und den Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro in der Salierstraße auf einem Parkplatz einem Kriminalbeamten zu übergeben. Die Übergabe der Wertgegenstände an die Betrüger fand am Montag gegen 22.30 Uhr statt.

Die Kriminalpolizei Waiblingen hat die Ermittlungen zu dem Betrug übernommen. Sollten Passanten oder Anwohner auf dem Parkplatz entsprechende Beobachtung und verdächtige Personen oder Fahrzeug wahrgenommen haben, sollten diese sich dringend unter Tel. 07151/9500 melden.