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Festnahmen in Waiblingen: Mann führt Softair-Pistole im Zug mit

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Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag (09.03.) gegen 11.30 Uhr am Bahnhof in Waiblingen einen 41-Jährigen und seine 50-jährige Begleiterin vorläufig festgenommen. Der Grund: Der 41-Jährige hatte in einem Regionalzug mit einer Softair-Pistole hantiert.

Nach Angaben der Polizei hatten zuvor Bahnmitarbeiter der Bundespolizei gemeldet, dass sich in einer Regionalbahn Richtung Stuttgart ein Mann befand, der offenbar eine Pistole in einem Holster mit sich führte. Während der Zugfahrt soll die Begleiterin des 41-Jährigen die „Schusswaffe“ samt Holster an sich genommen haben. Anschließend soll sie die Waffe in einem Rucksack verstaut haben.

Als der Zug am Waiblinger Bahnhof hielt, nahmen Beamte der Landespolizei mithilfe einer Personenbeschreibung den 41-Jährigen und seine 50-jährige Begleiterin noch im Zug vorläufig fest.

Als die Beamten die beiden anschließend durchsuchten, fanden sie bei dem Mann neben der „Anscheinwaffe“ auch Handschellen. Ermittlungen der Polizei ergaben später, dass der Mann sich gegenüber einem Zugbegleiter als Bundespolizist ausgegeben hatte. Neben einer Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit wegen des Führens von Anscheinswaffen erwartet den Mann auch eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Missbrauchs von Amts- oder Dienstbezeichnungen.