Blaulicht

Geld abgezockt

Feature Polizei Unfall Polizeiauto
Symbolbild. © Gabriel Habermann

Schorndorf. Weil ein 31-jähriger Mann aus dem Raum Schorndorf Betrügern auf den Leim ging, transferierte er über einen Bezahldienst 660 Euro ins Ausland.

Der Geschädigte erhielt am letzten Donnerstag einen Anruf von einem angeblichen Mitarbeiter der indischen Botschaft in Berlin. Dieser erklärte ihm, dass er angefallene Rechtsanwaltskosten begleichen müsse, da bei seiner Einreise in die BRD Probleme aufgetreten seien. Den anfänglichen Gedanken, dass es sich um einen Täuschungsversuch handeln könnte, verwarf der 31-Jährige, nachdem er die angezeigte Telefonnummer im Internet abgeglichen hatte und diese tatsächlich der indischen Botschaft in Berlin entsprach.

Die Polizei rät, sich nicht nur auf die angezeigte Telefonnummer zu verlassen, weil diese sich mit einem von Betrügern häufig eingesetzten Internetdienst (Call-ID-Spoofing) ändern lassen.