Blaulicht

Infostand zu falschen Polizisten und Einbrüchen

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Polizeibeamte stehen zwischen 9 und 11 Uhr für Fragen und kostenlose Beratungen zur Verfügung. © ZVW/Sarah Utz

Winnenden. Zwischen 9 und 11 Uhr am Donnerstagvormittag (29.3.) berät die Polizei auf dem Marktplatz in Winnenden zu den Themen Einbruch und Betrug durch "falsche Polizisten".

Das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, besteht weiterhin insbesondere in der dunklen Jahreszeit. Ein Einbruch hinterlässt nicht nur materielle Schäden. Oftmals beeinträchtigen psychische Belastungen, persönliche Betroffenheit und der Verlust ideeller Werte das Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden der Opfer in deutlich größerem Umfang. Doch schon durch einfache Sicherungstechnik kann jeder etwas für seine Sicherheit tun.

Wirksamer Schutz

Die Polizei lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer kostenlosen polizeilichen Beratung am Informationsstand ein. Eine Beamtin der Präventionsstelle des Polizeipräsidiums Aalen sowie Beamte des Polizeireviers informieren über das richtige Verhalten und über Maßnahmen, die einen wirksamen Schutz gegen Wohnungseinbrüche und die Betrugsmasche „Falscher Polizeibeamter“ bieten.

Falsche Polizisten

Seit Jahresbeginn 2017 einen drastischen Anstieg von Fällen verzeichnet, bei denen ältere Menschen Anrufe von vermeintlichen Polizeibeamten erhalten und in der Folge betrogen werden. Die Täter rufen mit oftmals technisch manipulierten Telefonnummern (Notrufnummer 110 oder anderen örtlichen Telefonnummern) an, warnen vor einem Einbruch und erkundigen sich nach Geld und Wertsachen. Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung vorzutäuschen, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbeikommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft, beziehungsweise Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld und Wertsachen deshalb abholen.