Blaulicht

Mitarbeiter fallen auf Betrugsemail rein

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Laptop am Arbeitsplatz. © Anne-Katrin Schneider

Schorndorf/Fellbach.
Eine täuschend echte E-Mail sendetete ein Betrüger an mehrere Mitarbeiter zweier Unternehmen. Er gab sich in der E-Mail als deren Geschäftsführer aus und forderte seine "vermeintlichen" Mitarbeiter dazu auf, ihm eine große Geldsumme zu überweisen. Die E-Mail muss einen unverfälschten Eindruck gemacht haben, denn die Mitarbeiter führten die Überweisungen ohne Nachfrage durch. Die Betrugsfälle wurden aufgedeckt. In beiden Fällen entstand kein Schaden, da die Überweisungen rechtzeitig zurückgerufen und das Empfängerkonto gesperrt werden konnte.

Die Kripo warnt

  1. Achten Sie darauf, welche Informationen über Ihr Unternehmen öffentlich sind und was Sie und Ihre Mitarbeiter im Zusammenhang mit Ihrem Unternehmen publizieren.

  2. Führen Sie klare Abwesenheitsregelungen und interne Kontrollmechanismen ein.

  3. Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter hinsichtlich des beschriebenen Betrugsphänomens.

  4. Bei ungewöhnlichen Zahlungsanweisungen sollten (vor Veranlassung der Zahlung) folgende Schritte durchgeführt werden: 

    • Überprüfen der E-Mails auf Absenderadresse und korrekte Schreibweise.

    • Verifizieren der Zahlungsaufforderung über Rückruf bzw. schriftliche Rückfrage beim Auftraggeber.

    • Kontaktaufnahme mit der Geschäftsleitung bzw. dem Vorgesetzten.