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Mutmaßlicher Aldi-Räuber in Haft

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Symbolbild. © ZVW/Sarah Utz

Schorndorf.
Ein 19-Jähriger aus Schorndorf soll am 17. Dezember 2016 eine Aldi-Filiale in Schorndorf überfallen haben. Der junge Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. 

Der Täter ist damals ohne Maskierung von einem Zeugen beobachtet worden, weshalb es der Kripo Waiblingen gelang, ein Phantombild des Täters zu erstellen. Mit diesem Bild wurde öffentlich nach dem Täter gefahndet.  Aufgrund  zahlreicher Hinweise und daraus resultierender Ermittlungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen den aus Schorndorf stammenden 19-jährgen Deutschen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart erwirkte einen Haftbefehl, der am 2. Juni 2017 vollstreckt wurde. Noch am selben Tag wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen zum Strafverfahren dauern an.

Ein Räuber hatte am Samstag, 17. Dezember 2016, gegen 18 Uhr die Aldi-Filiale in der Karlstraße in Schorndorf betreten. Der maskierte Mann ging zur Kasse. Dort bedrohte er den Kassierer und auch Kunden mit einer Faustfeuerwaffe. Vom Kassierer forderte er in englischer Sprache Geld. Nachdem er dieses ausgehändigt bekommen hatte, verließ der Mann die Filiale und flüchtete kurz darauf mit einem Mountainbike mit auffallend grüner Farbe.

Draußen steckte der Räuber die Geldbox in eine  Tasche und flüchtete mit der Beute. Dabei konnte der Räuber, der zwischenzeitlich die Maskierung entfernt hatte, von Passanten beobachtet werden.  

Bei der Fahndung war seinerzeit auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.