Blaulicht

Nach Polizeieinsatz an Wichernschule Fellbach: So ist der Stand der Ermittlungen

Polizist
Symbolfoto. © ZVW/Benjamin Büttner

Am Dienstag (21.09.) ist an der Wichernschule in Fellbach ein 13-jähriger Schüler von zwei Jugendlichen bedroht worden. Bei dem Vorfall soll dem Schüler zur Einschüchterung auch eine Schusswaffe gezeigt worden sein. Die Polizei fahndet aktuell nach den zwei Tatverdächtigen. Wir klären über den aktuellen Stand der Ermittlungen auf.

Was war passiert?

Zwei männliche Jugendliche haben am Dienstagvormittag auf dem Schulhof der Wichernschule gezielt einen 13-Jährigen aufgesucht. Wie die Polizei mitteilt, soll es von beiden Seiten aus Provokationen gegeben haben, die in einem Streit endeten. In dessen Verlauf soll einer der beiden Tatverdächtigen dem jungen Schüler eine Schusswaffe gezeigt haben, vermutlich zur Einschüchterung.

Der zweite Jugendliche soll anschließend versucht haben, den 13-Jährigen einen Faustschlag zu versetzen. Der Schlag traf jedoch einen Lehrer, der schlichtend dazwischengegangen war. Der Lehrer wurde leicht verletzt, die beiden Jugendlichen flüchteten. Die sofort eingeleitete Suchaktion mit mehreren Streifenwagen blieb jedoch ohne Erfolg. Die Polizei fahndet nach wie vor nach den beiden Tatverdächtigen.

Wie ist der aktuelle Stand der Ermittlungen?

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilt, seien die Ermittler zuversichtlich, die beiden Jugendlichen aufzuspüren. Grund sei die detaillierte Täterbeschreibung, die in diesem Fall klare Rückschlüsse auf die beiden Tatverdächtigen zulässt. Auch halten die Ermittler die Aussagen der Betroffenen und Zeugen für glaubwürdig.

Deshalb geht die Polizei auch davon aus, dass dem Schüler tatsächlich eine Schusswaffe gezeigt wurde. Ob diese allerdings echt war oder ob es sich um eine sogenannte Anscheinswaffe handelt, sei anhand der bloßen Zeugenaussagen nicht festzustellen. Es könnte also durchaus sein, dass es sich bei der Schusswaffe um eine Softair oder eine Schreckschusspistole handelte.

Da die Fahndung nach den beiden Tatverdächtigen aktuell (Stand 23.09., 12.30 Uhr) immer noch läuft, bittet die Polizei weiter um folgende Hinweise aus der Bevölkerung: Wer kennt die beiden Tatverdächtigen? Wer weiß, wo sie sich aufhalten? Wer diese Fragen beantworten kann, soll sich unter der Telefonnummer 0711/57720 bei der Polizei Fellbach melden.

Die Ermittler beschreiben die beiden Jugendlichen wie folgt:

  • Die erste Person: männlich, 17 bis 19 Jahre alt, etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte kurze, helle Haare, die Seiten kurz, das Oberhaar etwas länger und nach hinten gegelt beziehungsweise gekämmt. Der Unbekannte war am Hals, an der Hand und im Gesicht tätowiert – mit einem Kreuz an einer Schläfe und einem umgekehrten Herz an der anderen Schläfe. Zum Tatzeitpunkt trug er einen schwarzen Pullover und eine Jacke, eine schmal geschnittene Hose und Turnschuhe.
  • Die zweite Person: männlich, 16 bis 19 Jahre alt, etwa 175 bis 180 Zentimeter groß und schlank. Er hatte kurze, blonde Haare, an den Seiten kurz, das Oberhaar etwas länger und nach hinten gegelt beziehungsweise gekämmt. Er trug ebenfalls einen schwarzen Pullover, darüber eine Jacke, Röhrenjeans und Turnschuhe. Zudem trug er ein Handy mit grünlicher Hülle bei sich.

Am Dienstag (21.09.) ist an der Wichernschule in Fellbach ein 13-jähriger Schüler von zwei Jugendlichen bedroht worden. Bei dem Vorfall soll dem Schüler zur Einschüchterung auch eine Schusswaffe gezeigt worden sein. Die Polizei fahndet aktuell nach den zwei Tatverdächtigen. Wir klären über den aktuellen Stand der Ermittlungen auf.

Was war passiert?

Zwei männliche Jugendliche haben am Dienstagvormittag auf dem Schulhof der Wichernschule gezielt einen 13-Jährigen aufgesucht.

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