Blaulicht

Polizei ermittelt 69-jährigen Tatverdächtigen

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Symbolfoto. © Gabriel Habermann

Schorndorf. In den Morgenstunden des 16. Januars 2019 war vor einem Gebäude in der Kirchgasse in Schorndorf ein Sprengkörper aufgefunden worden. Inzwischen konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln und durchsuchte am Mittwoch (13.02.) dessen Wohnung. Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es keine Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund.

Spezialisten des Landeskriminalamts wurden damals von der alarmierten Schorndorfer Polizei hinzugezogen, die den Sprengkörper unschädlich machten. Wie die Polizei am Freitagmittag mitteilte, wurde - nachdem sich der Tatverdacht erhärtet hatte - über die Staatsanwaltschaft Stuttgart ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt. Die Auswertungen von den bei der Durchsuchung aufgefunden Beweismitteln dauern noch an. Nach den bisherigen Ermittlungen gibt es laut der Polizei keinerlei Anhaltspunkte für einen extremistischen Hintergrund. Vielmehr dürften die Tathintergründe wohl in persönlichen Motiven des Tatverdächtigen liegen.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen war der Sprengkörper zündfähig. Warum es nicht zur Zündung gekommen ist, ist bislang unklar und wird weiter untersucht. Eine konkrete Gefährdung für Anwohner oder Passanten hätten bei einer möglichen Explosion vermutlich nur im unmittelbaren Umfeld des Sprengkörpers bestanden. Die Ermittlungen wegen der versuchten Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion werden durch die Kriminalpolizei Waiblingen fortgeführt.