Blaulicht

Polizei warnt vor falschem Microsoft-Mitarbeiter

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Schorndorf. 
Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen meldete sich am Montag ein angeblicher Servicemitarbeiter von Microsoft bei einer 45 Jahre alten Schorndorferin unter einer spanischen Telefonnummer. Der Anrufer gab an, dass die Daten auf Ihrem PC gefährdet seien und brachte die arglose Dame dazu, ihm via Fernzugriff Zugang zum Computer zu gewähren , berichtet die Polizei. Für die angebliche Serviceleistung verlangte der Anrufer dann eine Gebühr. Die Computerbesitzerin wurde daraufhin misstrauisch und brach das Gespräch ab. Auch trennte Sie die Internetverbidnung, da der unbekannte Tatverdächtige bereits damit begonnen hatte verschiedene Löschvorgänge auf ihrem PC durchzuführen. Glücklicherweise konnten die gelöschten Daten wieder hergestellt werden.

Die Polizei warnt: Immer wieder versuchen Betrüger arglose Menschen am Telefon unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Zahlung von Gebühren oder der Herausgabe von Kontodaten zu bringen. Bitte teilen Sie niemals am Telefon Ihre Bankverbindung mit. Verraten Sie auch nie Ihre Zugangsdaten, Pin- oder Tan-Nummern. Haben Sie den Anrufern bereits Ihre Bankverbindung mitgeteilt, setzen Sie sich umgehend mit Ihrer Bank in Verbindung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihre örtliche Polizeidienststelle.

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