Blaulicht

Reichsbürger widersetzt sich Kontrolle

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Symbolbild. © ZVW/Benjamin Büttner

Winnenden.
Zu einer aufsehenerregenden Verkehrskontrolle kam es am Freitagmorgen im Berufsverkehr in Winnenden, weil ein als Reichsbürger bekannter Autofahrer sich äußerst unkoopertiv verhalten hatte.

Der 57-jährige Autofahrer befuhr gegen 9.15 Uhr die Leutenbacher Straße, als er einer Polizeistreife auffiel. Es bestand der Verdacht, dass der bei der Polizei bekannte Mann ohne Führerschein unterwegs war, weshalb das Auto zur Kontrolle gestoppt werden sollte. Nachdem er einige Haltezeichen ignoriert hatte, hielt der Autofahrer seinen Van schließlich mitten auf der Straße an. Bei laufendem Motor ignorierte er sämtliche Anweisungen der Beamten. Er war weder gewillt die Türe zu öffnen noch erforderliche Papiere auszuhändigen. Sein zunächst teilweise geöffnetes Seitenfenster kurbelte der Mann nach und nach weiter zu.

Um eine mögliche Flucht zu vermeiden, legte die Polizei einen Stopstick vor das Auto. Nach längerem Hin und Her und nach Androhung, das Auto gewaltsam zu öffnen, öffnete der Fahrer die Tür. Weil er aber weiterhin trotz mehrfacher Aufforderung nicht ausstieg, mussten die Beamten ihn aus dem Auto zerren, in dem er sich festgekrallt hatte.

Das Auto musste von einem Abschleppunternehmen entfernt werden. Der Autofahrer, der mit einer ähnlichen Aktion bereits in Stuttgart aufgefallen war und keinen Führerschein besitzt, muss sich nun strafrechtlich verantworten.

In Korb gab es vor zwei Jahren einen ähnlichen Vorfall mit einem Reichsbürger.