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Rems-Murr-Kreis: Bewohner melden zwölf Fälle von falschen Polizisten am Donnerstag (24.05.)

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Vorsicht vor der Masche von falschen Polizisten. © Benjamin Büttner

Zu insgesamt zwölf Fällen von Anrufen falscher Polizeibeamter ist es am Donnerstag (24.06.) im Rems-Murr-Kreis gekommen. In allen Fällen hätten die Täter versucht, an Wertgegenstände ihrer Opfer zu kommen.

Wie die Polizei mitteilt, gaben die Täter in ihren Anrufen vor, von der Polizei bzw. der Kripo zu sein. Sie behaupteten, dass es in der Nachbarschaft der Angerufenen zu Einbrüchen gekommen sei. Unter dem Vorwand, dass nun auch deren Besitz in Gefahr sei und nur bei der Polizei sicher aufbewahrt werden könne, wollten die Betrüger eine Übergabe von Bargeld und anderem Vermögen erreichen. Die Angerufenen ließen sich jedoch von den Betrügern nicht täuschen.

Aus gegebenem Anlass warnt die Polizei erneut vor Betrügern und weist darauf hin, bei solchen Anrufen misstrauisch zu sein. Angerufenen rät sie, im Zweifelsfall das Gespräch zu beenden und anschließend selbst die Polizei anzurufen. Dabei sollte man keinesfalls die Telefonnummer, die auf dem Display des eigenen Telefons angezeigt wird, zurückrufen, sondern selbst die Rufnummer der zuständigen Polizeidienststelle oder die Notrufnummer 110 wählen. Jüngeren Angehörigen rät die Polizei, ihre lebensälteren Verwandten immer wieder auf die Betrugsmasche aufmerksam zu machen und sie zur Vorsicht anzuhalten.

Weitere Informationen zum Betrugsphänomen "Falscher Polizeibeamter", zu weiteren Betrugsarten und auch Tipps, wie man sich gegen Betrüger schützen kann, finden Sie auf den Internetseiten der polizeilichen Kriminalprävention unter www.polizei-beratung.de. Sie können diese aber auch bei jeder Polizeidienststelle erfragen.