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Schüsse im Eisental: Tatverdächtige stellen sich

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Symbolbild. © pixabay.com (CC0 Public Domain)

Waiblingen.
Die drei mit einer Öffentlichkeitsfahndung gesuchten Tatverdächtigen, die am Dienstag (07.01.) versucht haben sollen, einen 33-Jährigen in einer Autowerkstatt im Waiblinger Gewerbegebiet Eisental mit einer Schusswaffe zu töten, haben sich am Mittwochvormittag der Polizei gestellt. Die irakischen Brüder sind laut einer gemeinsamen Mitteilung des Polizeipräsidiums Aalen und der Staatsanwaltschaft Stuttgart dringend tatverdächtig.

Ein weiterer Bruder hatte sich bereits am Samstag (11.01.) bei der Polizei gestellt. Wie ein Polizeisprecher auf Nachfrage unserer Redaktion sagte, haben sich alle vier in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) gestellt. Gegen die am Mittwoch festgenommenen Tatverdächtigen liegen Haftbefehle vor. Sie sollen nun spätestens am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Die Ermittlungen der Soko Eisental zu den näheren Tatumständen dauern an. Das Opfer befindet sich weiterhin im Krankenhaus und konnte bislang noch nicht vernommen werden. Bis wann der 33-Jährige vernommen werden kann, sei zum jetzt Zeitpunkt noch nicht absehbar, so ein Polizeisprecher. Das Motiv für die Schüsse ist weiterhin unklar; die Ermittler geht aber davon aus, dass sich Opfer und Täter kannten.


Unsere bisherige Berichterstattung zum Thema

14.01.2020: Schüsse im Eisental: Öffentlichkeitsfahndung

13.01.2020: Schüsse im Eisental: Tatverdächtiger stellt sich

10.01.2020: Schüsse im Eisental: "Wir wissen nicht, wo die Männer sind"

10.01.2020: Schüsse im Eisental: Durchsuchungen in Waiblingen, Korb und Stuttgart

09.01.2020: Schüsse im Eisental: 50-köpfige Soko arbeitet mit Hochdruck

08.01.2020: Schüsse im Eisental: Opfer schwebt weiter in Lebensgefahr

07.01.2020: Schüsse im Eisental: Zeugen hörten heftigen Streit

07.01.2020: Schüsse im Eisental: 33-Jähriger schwer verletzt