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Schüsse im Eisental: Zeugen hörten heftigen Streit

Großeinsatz Eisental_18
Polizeieinsatz am Dienstag (07.01.) im Eisental. © Benjamin Beytekin

Waiblingen.
Ein 33-Jähriger ist am Dienstagmittag (07.01.) im Waiblinger Eisental durch Schüsse verletzt worden. Der Mann kam schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Die Ermittlungen nach den Tätern (oder dem Täter) laufen derzeit auf Hochtouren. Aktuell sind weit mehr als 100 Polizeikräfte mit dem Fall befasst. Die Fahndung hat bisher nicht zum Erfolg geführt.

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Zeugen, die den Vorfall gesehen haben, gibt es nicht. Deshalb sind der Polizei bisher auch keine näheren Hintergründe bekannt zur Frage, weshalb die Schüsse gefallen sind. Laut Polizei-Pressesprecher Rudolf Biehlmaier haben aber Personen einen heftigen Streit gehört, bevor die Schüsse fielen. Deshalb geht die Polizei von einer "Vorgeschichte" aus. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handle es sich um eine Einzeltat, mit einer weiteren Bedrohung sei also nicht zu rechnen.

Das 33 Jahre alte Opfer ist zur Zeit nicht vernehmungsfähig. Der Mann musste operiert werden. Genauere Details zu seinem Gesundheitszustand sind momentan nicht bekannt.


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