Blaulicht

Sechs Auffahrunfälle auf B14 und B29: Kilometerlanger Stau im Berufsverkehr am Dienstagmorgen (06.10.)

Kappelbergtunnel
Symbolbild. © ZVW / Benjamin Büttner

Am Dienstagmorgen (06.10.) haben sich auf der B14 und der B29 im Berufsverkehr insgesamt sechs Auffahrunfälle ereignet, die zu einem regelrechten Verkehrs-Chaos im morgendlichen Berufsverkehr geführt haben. Da es immer wieder an unterschiedlichen Stellen auf den Bundesstraßen krachte, stauten sich die Autos zeitweise auf eine Länge von über zehn Kilometern zurück. 

Der erste Unfall ereignete sich um 6.15 Uhr im Kappelbergtunnel

Den Auftakt machte gegen 6.15 Uhr ein Auffahrunfall mit fünf beteiligten Fahrzeugen im Kappelbertunnel auf der B14 in Richtung Stuttgart. Aufgrund eines Unfalls, der kurz zuvor außerhalb des Kappelbergtunnels auf Stuttgarter Gemarkung passierte, mussten die Autos im Tunnel plötzlich abbremsen. Ein 61-jähriger Golf-Fahrer, der den linken Fahrstreifen befuhr, musste laut Polizeibericht zur Vermeidung eines Unfalls unkontrolliert auf die rechte Fahrbahn ausweichen. Ein Sprinter-Fahrer, der die rechte Fahrbahn befuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und fuhr auf den Golf auf.

Durch den Aufprall wurde der VW Golf auf einen Citroen, dieser auf einen davorstehenden Mercedes und dieser wiederum auf einen VW Transporter aufgeschoben. Drei dieser unfallbeteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Der Tunnel war kurzzeitig voll gesperrt. Anschließend war es möglich, den Verkehr über den Standstreifen vorbeizuführen.

Eine Stunde später krachte es am Teiler B14/B29

Rund eine Stunde später verursachte eine Autofahrerin auf dem Teiler B14/B29 einen weiteren Unfall. Die Citroen-Fahrerin wechselte dort einen Fahrstreifen und prallte seitlich gegen einen Lkw. Hierbei wurde sie leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch hier entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Kurz nach 7.30 Uhr ereignete sich laut Polizeibericht der nächste Folgeunfall. Dieses Mal auf der B29 zwischen Beinstein und dem Teiler B14/B29. Eine Citroen-Fahrerin fuhr auf einen vorausfahrenden Audi auf und verursachte einen Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro.

Der nächste Unfall ereignete sich knapp eine Stunde später: An der Anschlussstelle Korb fuhr eine Autofahrerin gegen 8.30 Uhr auf die B14 ein. Ein auf der B14 fahrender Lkw-Fahrer konnte nicht mehr schnell genug bremsen und fuhr auf das einbiegende Auto auf. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand, es entstand ein Sachschaden von rund 4.500 Euro.

Um 8.45 Uhr ereignete sich der sechste und somit letzte Unfall

Weitere zehn Minuten später krachte es erneut, dieses Mal an der Anschlussstelle Waiblingen-Mitte. Der Fahrer eines Seats war laut Polizeibericht im Stop-and-Go-Verkehr unachtsam unterwegs und fuhr auf einen 3er BMW auf. Beide Fahrzeuge wurden dabei so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Der Schaden beläuft sich auf circa 20.000 Euro.

Der letzte und somit sechste Unfall ereignete sich wieder am Teiler B14/B29. Gegen 8.45 Uhr wechselte wieder eine Citroen-Fahrerin unachtsam die Fahrspur und prallte seitlich mit einem Lkw zusammen. Bei diesem Spurwechsel-Unfall wurde niemand verletzt, der Sachschaden wurde auf rund 8.000 Euro beziffert.