Blaulicht

Senior um 45.000 Euro betrogen

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Symbolfoto. © Gabriel Habermann

Waiblingen.
Ein Unbekannter hat einen 81-jährigen Waiblinger insgesamt um 45.000 Euro betrogen. Bereits letztes Jahr wurde der Senior von einem unbekannten Täter angerufen: Der Anrufer teilte seinem Opfer mit, dass er einen hohen Geldbetrag gewonnen habe. Bevor der Geldbetrag ausbezahlt werden könne, müsse der Senior mit Paysafe die Verwaltungsgebühren begleichen.

Das Opfer übermittelte die Codes am Telefon

Der Senior erwarb hierfür Paysafe-Karten im Wert von circa 15.000 Euro und übermittelte die Codes am Telefon dem Betrüger. Der versprochene Gewinn blieb natürlich aus. Im März dieses Jahres fiel der Senior erneut auf den Betrüger herein. Mit derselben Masche ergaunerte der Täter weitere circa 15.000 - 17.000 Euro.

Der Mann blieb, trotz Warnung der Polizei, gutgläubig und hoffte immer noch auf den großen Gewinn - natürlich erfolglos. Die erwachsene Tochter ließ die Telefonnummer ihrer Eltern ändern. Dies sollte nur kurz helfen. Denn im Mai passierte es das dritte Mal: Der 81-Jährige stellte nun selbst den Kontakt zum Täter her und erkundigte sich nach der ausstehenden Auszahlung.

Schwierige Ermittlungen

Der Betrüger schaffte es mit seiner netten, charmanten Art den Senior zu weiteren Zahlungen zu überzeugen. Der Senior erwarb über einen Zeitraum von mehreren Wochen erneut Paysafe-Codes im Wert von circa 15.000 Euro und teilte die Codes wieder am Telefon dem Täter mit.

Der Angestellte einer Tankstelle wurde am vergangenen Montag misstrauisch und verständigte die Polizei. Die Ermittlungen dauern an, gestalten sich aber als schwierig. Erst letzte Woche war ein anderer Senior aufgefallen, der Paysafe-Karten in Drogeriemärkten in Waiblingen erworben hatte. Er hat sich inzwischen bei der Polizei gemeldet und gab an, dass alles seine Richtigkeit habe. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern ebenfalls noch an.