Blaulicht

Sozialleistungsempfänger muss fünfstellige Summe zahlen

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Die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. © Sarah Utz

Remseck. Ein 28-jähriger Remsecker muss 7000 Euro Strafe zahlen. Dazu kommt eine Rückzahlung von rund 6500 Euro, die er als Sozialleistungen über mehrere Monate zu Unrecht bezogen hatte.

Heilbronner Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben festgestellt, dass der Leistungsbetrüger zu Unrecht Unterstützung in Form von Arbeitslosengeld II erhalten hatte. "Mit Hilfe einer automatisierten Prüfung, dem so genannten Datenabgleich von Leistungsempfängern mit den Beschäftigtendaten, kurz DaLEB, kommt das Jobcenter dabei den Leistungsbetrügern auf die Schliche", erklärt Marcel Schröder, Pressesprecher des Hauptzollamtes Heilbronn. EDV-unterstützt vergleicht das Jobcenter regelmäßig Personaldaten, die von den Arbeitgebern gemeldet werden, mit den Arbeitslosendaten.

Der Mann war im Großraum Stuttgart im Einzelhandelsverkauf abhängig beschäftigt. Nach weiteren Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Heilbronn verschwieg der Remsecker seine mehrmonatig andauernde Beschäftigung gegenüber dem Jobcenter Nürnberg-Stadt.

Das Amtsgericht Nürnberg erließ einen Strafbefehl von 7000 Euro. Die zu Unrecht bezogene staatliche Unterstützung in Höhe von 6.483,38 Euro muss der 28-Jährige ebenfalls zurückzahlen.