Blaulicht

Spielende Kinder am Bahngleis warfen Steine auf Zug

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Grunbach.
Am Mittwochabend warfen Kinder von einer Straßenbrücke in Grunbach aus mit Steinen auf einen Zug.

Gegen 18.15 Uhr wurde die Bundespolizei durch die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG darüber informiert. Wenige Zeit später fanden die Beamten der Bundespolizeiinspektion Stuttgart, unterstützt von der Streife der Landespolizei, die drei Jungs, im Alter von acht und neun Jahren in Remshalden-Grunbach vor. 

Die Bundespolizisten brachten die Kinder zurück zu ihren Eltern und klärten sie auf, wie gefährlich ihr Handeln war. Die Jungs gaben an, dass sie unter der Brücke am Bahngleis spielten und dabei auch mit Steinen warfen. Sie hatten jedoch nicht die Absicht, den Zug zu treffen.

Nach ersten Informationen der DB AG ist kein Sachschaden entstanden.

Hinweis der Bundespolizei:

"Bahnanlagen sind keine Kinderspielplätze. Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewussten Gefahren aus. Ein mögliches Risiko von vielen ist, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden".

Die Polizei rät Eltern, mit ihren Kindern über die Gefahren an Bahnanlagen zu sprechen und ihnen mögliche Folgen bewusst zu machen. Neben der Selbstgefährdung könnten bei Unfällen - aber bereits auch bei Betriebsstörungen des Bahnverkehrs - Schadensersatzansprüche auf die Eltern zukommen.

Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, die Bundespolizeiinspektion Stuttgart Tel. 0711 87035-0 oder über die kostenfreie Service-Nr. der Bundespolizei Tel. 0800 6 888 000 zu informieren.