Blaulicht

Verkehrsunsichere Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen

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Symbolbild. © Ramona Adolf

Backnang.
Das Verkehrskommissariat Backnang musste in der letzten Woche vier verkehrsunsichere Fahrzeuge auf unseren Fernstraßen aus dem Verkehr ziehen. Bei allen Fahrzeugen handelte es sich um Kleintransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen. In der Regel werden diese Transporter zur Überführung von Autos eingesetzt. Alle vier Fahrzeuge kamen aus Rumänien.

Kaum mehr fahrbereit

Beim ersten Transporter wurde am Montag auf der B 14 in Richtung Winnenden gravierende Mängel am Fahrzeugrahmen, Achse, Bremsen und Radaufhängungen festgestellt. Der nächste verkehrsunsichere Lkw wurde am Dienstag auf der B 14 kontrolliert. Das Sichtfeld der Frontscheibe an diesem Fahrzeug war zertrümmert und die Reifen überaltert und bis zur Karkasse abgefahren. Zudem musste die Weiterfahrt untersagt werden, nachdem die Mängel an Hinterachse, Bremsen und Lenkung von hinzugezogenen Sachverständigen als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde.

Deichsel des Anhängers drohte abzureisen

Ein weiterer Transporter, der am Mittwoch in Fellbach festgestellt wurde, musste gar abgeschleppt werden, da die Deichsel des Anhängers drohte abzureisen. Die weiteren Mängel an diesem Auto waren vielfältig und scheinen im Vergleich als belanglos: Auf der Mängelliste des Gutachters waren defekte Scheinwerfer, provisorische Elektrik und ein eigenmächtig verlängerter Fahrzeugrahmen aufgeführt. Auch die Verstöße des Fahrers gegen die Lenk- und Ruhezeitvorschriften scheinen hier nur eine untergeordnete Rolle zu spielen.

Ersatzfahrzeug musste ebenfalls aus dem Verkehr gezogen werden

Ein aus Rumänien angefordertes Ersatzfahrzeug wurde ebenfalls als verkehrsunsicher eingestuft und am Freitag von den Beamten aus den Verkehr gezogen werden musste. An der verbogenen Deichsel des mitgeführten Anhängers waren nämlich Schweißnähte erkennbar, was absolut unzulässig ist und zwangsläufig zur Erlöschung der Betriebserlaubnis führt. Die betroffene Kraftfahrer und deren Betriebe mussten wegen den gravierenden verkehrsrechtlichen Verstößen Sicherheitsleistungen teils im vierstelligen Bereich hinterlegen.