Blaulicht

Waiblingen-Hegnach: Falsche Telekom-Mitarbeiter stehlen Schmuck aus Schlafzimmer einer Seniorin

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Symbolbild. © Pixabay/CC0 Public Domain

Zwei bislang unbekannte Täter haben sich am Dienstagnachmittag (07.07.) in Waiblingen-Hegnach einer Seniorin gegenüber als Mitarbeiter der Telekom ausgegeben und die Frau bestohlen. Nach Angaben der Polizei vom Freitag, gelangten die Betrüger unter dem Vorwand, eine Verteilerdose überprüfen zu müssen, in die Wohnung. Einer der beiden lenkte die Seniorin ab, während sein Komplize ins Schlafzimmer ging und Schmuck in bislang unbekanntem Wert entwendete.

Beide Täter werden laut Polizeibericht als circa 30 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß beschrieben. Sie trugen helle T-Shirts mit einem Telekom-Aufdruck und hatten vermutlich einen falschen Telekom-Ausweis dabei. Einer der beiden hatte braune Haare und eine schlanke Figur, der andere war kräftiger, hatte schwarze Haare und einen Dreitagebart.

Die Polizei rät in Zusammenhang mit diesem aktuellen Fall, mit Handwerkern und Technikern, die nicht angefordert wurden und unangekündigt an der Tür klingeln, vorsichtig umzugehen. Oft werden gezielt ältere Menschen von solchen Tätern aufgesucht. Diese geben sich oft als Mitarbeiter von den Elektrizitäts-, Gas- oder Wasserwerken von der Hausverwaltung aus. "Die Diebe und Betrüger sind trickreich, weshalb sich diese Aufzählung beliebig erweiterbar ist", heißt es in der aktuellen Pressemitteilung.

Folgendes sollten Sie beachten:

  • Lassen Sie Fremde zunächst nicht in Ihre Wohnung und benutzen Sie eine Sprechanlage oder einen Türspion.
  • Fordern Sie die fremden Personen auf, sich auszuweisen und prüfen Sie diese Dokumente sorgfältig.
  • Wenn Sie Zweifel an dem Ausweis oder dem Anlass haben, fragen Sie beim entsprechenden Dienstleister nach, bevor Sie die Personen einlassen. Suchen Sie die Telefonnummer möglichst selbst heraus.
  • Lassen Sie nur Handwerker ein, die Sie bestellt haben oder die vom Vermieter oder von der Hausverwaltung angekündigt wurden.
  • Ziehen Sie bei unbekannten Besuchern eigene Angehörige oder Ihnen bekannte Nachbarn hinzu.
  • Wehren Sie sich gegen zudringliche Personen energisch und machen Sie laut auf sich aufmerksam, um Hilfe zu erhalten.
  • Im Zweifelsfall rufen Sie immer die 110 und bitten die Polizei um Hilfe.