VfB Stuttgart

Bosz verspürt keinen Druck: Mit Respekt nach Stuttgart

Peter Bosz
Peter Bosz, Trainer von Bayer 04 Leverkusen steht auf dem Rasen vor dem Spiel. Foto: Sascha Schuermann/AFP-Pool/dpa/Archiv © Sascha Schuermann

Trainer Peter Bosz sieht trotz des dürftigen Saisonstarts von Bayer Leverkusen mit nur zwei Punkten aus zwei Spielen noch keinen Grund zur Sorge. «Druck verspüre ich nicht, absolut nicht», sagte der 56 Jahre alte Niederländer am Freitag vor der Abreise zum Spiel beim VfB Stuttgart. Bosz verwies auf das schwere Startprogramm der Werkself mit Partien gegen Wolfsburg (0:0) und Leipzig (1:1). «Zwei Punkte, das ist wenig. Aber wir haben gegen zwei sehr gute Gegner gespielt. Man kann auch sagen, wir haben noch nicht verloren.»

Nach seiner Einschätzung steht seinem Team auch am Samstag (15.30 Uhr/ZVW-Liveticker) beim Aufsteiger keine leichte Aufgabe bevor. Der VfB habe sich schon in der vergangenen Saison beim knappen 2:1-Erfolg der Leverkusener im Pokal-Achtelfinale als unbequemer Gegner erwiesen. «Da haben wir geschehen, dass es ein guter Gegner ist, der schnell umschalten kann und gut Fußball spielen kann. Wie ich das beurteilen kann, müssten die Stuttgarter ohne Probleme in der Bundesliga bleiben.»

Bosz ließ offen, ob der neue Rechtsverteidiger Santiago Arias zu seinen ersten Bundesligaeinsatz kommt: «Er hat eine gute Woche hinter sich. Ob es für einen Einsatz morgen reichen wird, entscheiden wir nach dem heutigen Abschlusstraining.» Bayer hatte den 28 Jahre alten kolumbianischen Nationalspieler in der vergangenen Woche von Atletico Madrid mit Kaufoption für eine Saison ausgeliehen. Nach derzeitigem Stand muss Bayer in Stuttgart nur auf den Brasilianer Paulinho verzichten.