Deutschland

Bundesweiter Warntag: Warum die Warn-App NINA bei vielen Nutzern zunächst still geblieben ist

Warntag II
Symbolbild. © Alexandra Palmizi

Beim ersten bundesweiten Probealarm am Donnerstag ist die Warn-App NINA bei vielen Nutzern still geblieben. Die bundesweite MoWaS-Meldung (Modulares Warnsystem) konnte nur verspätet zugestellt werden. Wo lag der Fehler?

Das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) erklärte am Mittag in einem Statement: "Grund dafür ist eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen. Das im Vorfeld mit den beteiligten Partnern besprochene Auslösekonzept sah eine reine Auslösung durch den Bund mit MoWaS vor."

Erstmals seit der Wiedervereinigung war um 11 Uhr der bundesweite Probealarm ausgelöst worden. Der sogenannte Warntag dient als Vorbereitung auf Gefahrenlagen wie schwere Unwetter, Überschwemmungen, Chemieunfälle oder auch Terroranschläge. Weiter sollen die technischen Warnsysteme und die vorhandenen Schnittstellen geprüft werden, heißt es aus dem BBK.