VfB Stuttgart

BVB-Boss Watzke bestätigt Großkreutz-Rückkehr

VfB-Training 21.11.16_5
Kevin Großkreutz beim Training des VfB. © Danny Galm

Stuttgart/Dortmund.
Gegenüber der Sport Bild hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke die Rückkehr von Kevin Großkreutz zu Borussia Dortmund bestätigt. Der Abwehrspieler wird sich künftig in der zweiten Mannschaft des BVB in der Regionalliga West fit halten. "Er hat sich bedankt, dass wir ihm die Möglichkeit geben, sich in der zweiten Mannschaft fit zu halten, und wird diese Option auch nutzen", erklärte Watzke im Gespräch mit der Sport Bild.

"Für Borussia Dortmunds Zukunft ist er kein Thema" 

Der BVB-Boss zeigte sich außerdem zuversichtlich, dass Großkreutz trotz der Eskapaden in jüngster Vergangenheit wieder von einem Bundesligisten verpflichtet werden könnte.

"Warum nicht? Für Borussia Dortmunds Zukunft ist er kein Thema - aber wenn du einen Spieler brauchst, der mit vollem Einsatz dabei ist, der eine Verbindung zu den Fans herstellt und sich voll mit einem Verein identifiziert, ist das natürlich vorstellbar", meinte Watzke. "Ich könnte mir einige Klubs vorstellen, denen er sportlich und von der Mentalität her noch immer sehr gut tun würde."

Der BVB öffnet Grokreutz die Tür

Laut eines Berichts der Sport Bild hatte der Offensivspieler zunächst selbst beim BVB angefragt, ob er mit dem Amateurteam trainieren dürfe. Der Verein hatte dies zwar nicht bestätigt, Großkreutz aber die Tür geöffnet.

Großkreutz hatte nach seiner Trennung vom VfB Stuttgart am 3. März angekündigt, sich vorerst aus dem Profi-Fußball zurückziehen zu wollen. Wenige Stunden zuvor hatte der Zweitligist den Vertrag mit dem Abwehrspieler aufgelöst.

Damit reagierten die Schwaben auf einen folgenschweren nächtlichen Ausflug von Großkreutz mit Jugendlichen des VfB. Bei einem Angriff einer anderen Gruppe wurde der 28-Jährige verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die an der Affäre beteiligten Jugendspieler wurden vom Verein für vier Wochen vom Trainingsbetrieb ausgeschlossen