VfB Stuttgart

Carlos Mané: "Ich möchte sehr gerne hier bleiben"

VfB Stuttgart - Fortuna Düsseldorf_0
Carlos Mané wird nach seiner Knie-OP mindestens für sechs Monate ausfallen. © Danny Galm

Stuttgart.
Stuttgarts Flügelflitzer Carlos Mané möchte dem VfB Stuttgart auch über die laufende Saison hinaus erhalten bleiben. Das kündigte der 23-Jährige im Interview mit der Stuttgarter Zeitung an.

Der Portugiese fühlt sich wohl in der Schwabenmetropole

Sportvorstand Jan Schindelmeiser lotste Mané im Sommer 2016 an den Neckar und stattete den portugiesischen U21-Nationalspieler mit einem Zweijahresvertrag aus. Manés ‘ Heimatclub Sporting Lissabon besitzt allerdings ein Zugriffsrecht und könnte den wendigen Rechtsfuß unter bestimmten Bedingungen nach Saisonschluss zurückholen.

Diesbezüglich habe sich aber noch niemand bei seinem Berater gemeldet. "Das ist mir aber ehrlich gesagt auch nicht so wichtig. Ich benutze meine volle Konzentration dazu, damit wir gemeinsam unser großes Ziel, den Wiederaufstieg erreichen", so Mané. Der Zweitliga-Tabellenführer besitzt zudem eine Kaufoption über 15 Millionen Euro.

In Stuttgart habe er sich inzwischen „sehr gut eingelebt.“ Zusammen mit seiner Partnerin und der zehnmonatigen Tochter Safira fühlt sich der Portugiese pudelwohl in der Schwabenmetropole: „Ich habe zwei Jahre Vertrag beim VfB und möchte nach dem Ende dieser Saison sehr gerne hier bleiben“, sagte der 23-Jährige gegenüber der StZ.

"So etwas vergisst man nicht"

Carlos Mané ist mit sechs Toren und sieben Torvorlagen zum einem echter Leistungsträger in der Mannschaft von Hannes Wolf gereift. Am Samstag trifft der VfB Stuttgart auf die SpVgg Greuther Fürth (13 Uhr/ZVW-Liveticker). Gegen die „Kleeblätter“ debütierte Mané in der Hinrunde und erzielte innerhalb von fünf Minuten zwei Tore – ein Einstand nach Maß. „So etwas vergisst man nicht“, erinnerte sich der 23-Jährige im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung.

 "Schindelmeiser hat mein Potential erkannt"

Er sei „Gott und dem VfB äußerst dankbar“, dass der Wechsel zustande gekommen ist, betonte der 23-Jährige. „Bei Sporting hatte ich zuletzt ja leider kaum Einsätze. Doch unser Manager Jan Schindelmeiser hat glücklicherweise mein Potenzial erkannt. Ich bin mit meiner Entwicklung in den vergangenen Monaten sehr zufrieden.“

Auch an den Fußball in Deutschland habe er sich mittlerweile gewöhnt: „In Portugal werden die Spiele mehr über Technik und filigranen Fußball entschieden. Da geht es in der zweiten Fußball-Bundesliga schon wesentlich körperbetonter zur Sache." In der 2- Liga werde  "Vieles über den Kampf geregelt. Daran musste ich mich erst gewöhnen."

Auch aufgrund der körperbetonte Spielweise einiger Zweitliga-Verteidiger hofft Mané auf den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus. Dort erwartet sich der Flügelflitzer mehr Räume, um mit seiner Schnelligkeit und seiner Technik noch mehr Akzente setzen zu können. Am liebsten im Trikot mit dem roten Brustring.