VfB Stuttgart

Das bedeutet die Sieben-Tage-Inzidenz für die Fußball-Fans

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht
Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild © Oliver Berg

Ob ein Fußball-Spiel in den kommenden Wochen vor Publikum stattfinden kann oder nicht, hängt unter anderem an einer wichtigen Kennzahl: der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz. Steigt sie über 35, dürfen künftig keine Fans ins Stadion.

Was kompliziert klingt, ist eigentlich ganz einfach. Denn dieser Wert beschreibt, wie viele Menschen sich in dem entsprechenden Landkreis oder der kreisfreien Stadt in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus nachweislich infiziert haben. Gemessen wird dies nicht an den absoluten Zahlen, sondern an Fällen je 100 000 Einwohner. Das macht das Infektionsgeschehen regional vergleichbar. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz also beispielsweise bei 37, wurde bei 37 von 100 000 Einwohnern binnen einer Woche Sars-CoV-2 diagnostiziert.

Neun Landkreise und Städte liegen aktuell über dem Grenzwert

Aktuell (Datenstand 16.9./00.00 Uhr) liegt diese Sieben-Tage-Inzidenz in neun Landkreisen und Städten über 35 - darunter auch die Stadt und der Landkreis Würzburg. Aufgrund dieser Entwicklung lässt der Fußball-Zweitligist Würzburger Kickers zum Saisonauftakt noch keine Zuschauer ins Heimstadion.

Die Zahlen des Robert-Koch-Instituts weisen für den Stadtkreis Stuttgart aktuell (Stand 16.9.) 24,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner aus. Das Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag (ab 15.30 Uhr im ZVW-Liveticker) dürfte theoretisch also vor bis zu 12.000 Zuschauern ausgetragen werden.