VfB Stuttgart

Das Warten nimmt kein Ende

Fußball VfB Stuttgart vs. FC Augsburg_0
VfB-Stürmer Simon Terodde wartet weiter auf sein erstes Bundesliga-Tor. © Danny Galm

Stuttgart.
Das Warten nimmt einfach kein Ende. Auch gegen den FC Augsburg gelang Simon Terodde nicht der ersehnte erste Treffer im Fußball-Oberhaus. In 540 Bundesliga-Minuten erzielten die Schwaben erst drei Treffer. Einzig der 1. FC Köln und der SC Freiburg sind noch harmloser. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat der VfB Stuttgart nach sechs Spieltagen erst drei Tore auf seinem Konto.

Badstuber: "Die Kreativität muss sich noch steigern"

Einen Rüffel für die harmlose Offensive gab‘s nach dem Augsburg-Spiel vom erneut starken Abwehrchef Holger Badstuber: „Wir müssen uns offensiv verbessern, definitiv. Wir müssen vorne kälter sein. Die Kreativität muss sich noch steigern“, so der 28-jährige gegenüber der Bild. „Offensiv tun wir uns aktuell noch schwer, daran müssen wir jetzt arbeiten“, pflichtete Keeper Ron-Robert Zieler bei.Leise Kritik am immer noch torlosen Torjäger äußerte am Samstag erstmals Trainer Hannes Wolf. Allerdings ärgerte den Trainer weniger Teroddes Torflaute: „Es gibt Phasen im Leben eines Stürmers, die sind schwierig. Samstag hätte ich mir gewünscht, dass Simon ein paar mehr Bälle festmacht, noch mehr am Mann arbeitet, Bälle ablegt“, sagte Wolf gegenüber der Bild.

Der Trainer vermisste gegen Augsburg das lauf- und zweikampfintensive Spiel seines Stürmers. Wolf: "Wir brauchen ihn auch als Wandspieler und in den Kopfballduellen. Das kann er besser machen."

Der Torjäger selbst wollte sich nach dem Schwaben-Derby nicht äußern. „Ich muss keinem mehr etwas beweisen“, hatte er vor wenigen Tagen in einem Bild-Interview gesagt. Viel lieber möchte er endlich Tore sprechen lassen. Und sein Trainer vertraut ihm voll und ganz, warnte aber auch: „Er darf jetzt nur nicht anfangen, auf ein Tor zu warten.“