VfB Stuttgart

Didavi-Doppelpack beim 3:0-Sieg gegen Aue

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Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie vom VfB-Heimspiel gegen den FC Erzgebirge Aue. © ZVW/Danny Galm
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Nathaniel Phillips: Der „Fehlerteufel“ in der Stuttgarter Abwehr: schlampiges Passspiel, kaum Tempo – durch die riskante Spielweise des jungen Engländers kam der VfB immer wieder ins Wackeln. Im Zweikampf allerdings gewohnt resolut – Note: 4 © ZVW/Danny Galm
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Gregor Kobel: Der Schlussmann wurde kaum geprüft und konnte sich erst in der Nachspielzeit beim Schuss des eingewechselten Zulj so richtig auszeichnen. Phasenweise Ansätze von laissez-faire, was offensivschwache Bochumer allerdings nicht ausnutzen konnten – Note: 3 © ZVW/Danny Galm
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Symbolbild. © ZVW/Danny Galm
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Stuttgart. Angeführt von einem bärenstarken Daniel Didavi kam der VfB Stuttgart am Samstag zu einem klaren 3:0-Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue. Der Spielmacher der Schwaben traf gegen harmlose Sachsen doppelt (34./41.). Mario Gomez erzielte in der Nachspielzeit den 3:0-Endstand.

Vor 50.846 Zuschauern präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo stabil in der Defensive, effektiv im Angriff und kam so zu einem ungefährdeten Erfolg. Somit bleibt der VfB unter seinem neuen Coach in der Liga weiter unbesiegt, verpasst aber aufgrund des Heimerfolgs des HSV gegen den KSC (2:0) den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz. Der Hamburger SV liegt mit 40 Punkten nunmehr zwei Zähler vor der Arminia aus Bielefeld, die mit einem Sieg am Sonntag gegen Jahn Regensburg (13.30 Uhr) die Spitze zurückerobern kann. 



Stuttgarts Kapitän Didavi traf in der ersten Halbzeit doppelt für die Schwaben. Zunächst stand er im Anschluss an einen Eckball genau richtig und drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie (34. Minute), dann vollendete er eine Flanke des kurz zuvor eingewechselten Philipp Förster per Seitfallzieher zum 2:0 (42.). Zwei Tore waren Didavi in der 2. Liga noch nie gelungen. Mario Gomez erzielte nach einer vergebenen Großchance in der 88. Minute doch noch das 3:0 und sorgte für beste Laune auf den Rängen (90.).

5. Gelbe Karte: Gonzalez fehlt gegen Bochum

Förster war für Nicólas González in die Partie gekommen, der den Platz nach 38 Minuten wegen einer Verletzung in der Leistengegend verlassen hatte. Der Argentinier hatte zuvor in der nicht ausverkauften Mercedes-Benz Arena bereits seine fünfte gelbe Karte gesehen und ist im Auswärtsspiel beim VfL Bochum gesperrt. Aue konnte gegen den Aufstiegskandidaten nur einmal für große Gefahr sorgen. Der Versuch von Pascal Testroet wurde von Pascal Stenzel aber im letzten Moment geblockt. Torwart Martin Männel leistete sich neben einigen guten Aktionen auch mehrere Aussetzer, die aber allesamt nicht mit einem Gegentor bestraft wurden. 

Nach der starken und mit hohem Tempo vorgetragenen Partie gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal konnte der VfB die von Trainer Matarazzo geforderte Intensität allerdings über weite Strecken nicht wiederholen. Im Gegensatz zum 1:2 am Mittwoch agierte Stuttgart mit vielen Querpässen und verzichtete viel zu oft auf den Einsatz von Silas Wamangitukas und González' Geschwindigkeit. Weil Aue selbst in der Offensive aber kaum Gefahr ausstrahlte, konnte sich der VfB diese Geduld erlauben.

Der VfB Stuttgart muss am kommenden Spieltag auswärts beim VfL Bochum antreten. Unter Flutlicht geht es montagabends um 20.30 Uhr (ZVW-Liveticker) im Vonovia-Ruhrstadion gegen den abstiegsgefährdeten Traditionsverein aus dem Ruhrpott. Dirk Schuster und seine "Veilchen" treffen bereits am Sonntag im heimischen Erzgebirgsstadion auf Holstein Kiel (13.30 Uhr). 


VfB Stuttgart - FC Erzgebirge Aue 3:0 (2:0)

Stuttgart: Kobel - Stenzel, Endo, Karazor, Phillips - Mangala, Castro (56. Mola) - Gonzalez (40. Förster), Didavi (84. Al Ghaddioui), Wamangituka - Gomez

Aue: Männel - Mihojevic (46. Baumgart), Gonther, Rasmussen - Strauß, Riese, Fandrich, Kempe (73. Krüger), Nazarov - Hochscheidt, Daferner (61. Testroet)

Schiedsrichter: Rene Rhode (Rostock)

Tore: 1:0 Didavi (34.), 2:0 Didavi (42.), 3:0 Gomez (90.+2)

Zuschauer: 50.846

Gelbe Karten: Gonzalez (6.), Karazor (15.), Phillips (45.+1) / Gonther (35.), Nazarov (56.)